1. Portrait
  2. Stiftungszweck
  3. Antrags- und Bewilligungsverfahren
  4. Satzung / Gremien
  5. Atzelsberger-Gespräche
  6. Kontakt
  7. Aktuelles / Termine

 

1. Portrait

Die Dr. Alfred-Vinzl-Stiftung wurde von dem aus Böhmen stammenden und schließlich in der Oberpfalz ansässig gewordenen Unternehmer Dr. rer. pol. Alfred Vinzl (1905-1983) gegründet. Nach seinem Studium an der damaligen Handelshochschule St. Gallen, das er 1927 als Diplomkaufmann abschloß, wurde er 1930 an der Juristischen Fakultät der Universität Bern mit einer Inaugural-Dissertation über "Das tschechoslovakische Hotelgewerbe, seine Struktur und Interessen" zum Dr. rer. pol. promoviert. Seine Schweizer Studienjahre haben ihn geprägt und veranlaßt, neben der Förderung von Lehre und Forschung an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen, der Juristischen und der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg auch den Austausch von Dozenten und Studenten mit den Schweizer Hochschulen St. Gallen und Bern in den Stiftungszweck aufzunehmen.

Die Beziehungen des Wirtschaftsprüfers und späteren Unternehmers in der Porzellanindustrie zur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg kamen über den damaligen Rektor Professor Dr. Johannes Herrmann (1918-1987) Ende 1967 zustande. Der Stiftungsvertrag zwischen Dr. Vinzl und der Universität wurde am 4. April 1968 geschlossen.

Dr. Alfred Vinzl (1905 - 1983)

Vertieftes Portrait öffnen

Nach oben

2. Stiftungszweck

"Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke durch Förderung der Wissenschaft (Lehre und Forschung) an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Juristischen Fakultät und der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bzw. an den diesen Fakultäten entsprechenden Fachbereichen. Sie soll insbesondere den Austausch von Dozenten und Studenten mit der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften St. Gallen und der Universität Bern fördern." (§ 2, Nr. 1, der Satzung)

Die Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften St. Gallen ist die heutige Universität St. Gallen.

Aktuelle Förderbereiche ansehen

Die traditionellen Atzelsberger Gespräche der Dr. Alfred-Vinzl-Stiftung gehen auf die Initiative des Stifters im Jahre 1975 zurück (siehe V. Atzelsberger Gespräche).

Nach oben

3. Antrags- und Bewilligungsverfahren

Förderungsvoraussetzungen, Antragstellung, Vergabeverfahren und Verwendungsnachweis

Anträge sind formlos und möglichst frühzeitig vor Durchführung des geplanten Projekts an die folgende Adresse zu richten:

An die
Dr. Alfred-Vinzl-Stiftung
Schlossplatz 4
91054 Erlangen

Die Anträge müssen dem Zweck der Stiftung entsprechen. Sie sollten präzise und knapp formuliert werden. Sie müssen jederzeit aus sich heraus verständlich sein. Die Vorhaben sollen konkretisiert und überschaubar sein.

Aus dem Antrag muss insbesondere ersichtlich sein:
- Antragsteller, Funktion und Beschäftigungsstelle
- Thema und Zeitpunkt des Vorhabens
- Darstellung des Vorhabens
- Nachprüfbare Gesamtkostenkalkulation mit Darstellung der Finanzierung
(bei Exkursionen wird ein angemessener Eigenanteil der studentischen Teilnehmer erwartet)
- Beantragte Zuschusshöhe

Werden Förderbeiträge auch bei anderen Institutionen beantragt, ist ein entsprechender Hinweis im Antrag erforderlich.

Anträge können in der Regel von hauptamtlichen Professoren gestellt werden. Bei einer Antragstellung durch andere Wissenschaftler ist eine befürwortende Stellungnahme des zuständigen Lehrstuhlinhabers/der Lehrstuhlinhaberin beizufügen.

Über die Anträge entscheidet der Stiftungsvorstand nach freiem Ermessen. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung eines Zuschusses besteht nicht.

Jährlich wird pro Antragsteller in der Regel nur ein Projekt gefördert. Eine Dauerförderung immer wiederkehrender Projekte kann nicht stattfinden.

Bereits durchgeführte Projekte können nicht nachträglich finanziert werden. Grundsätzlich nicht gefördert werden außerdem Personalkosten aufgrund eines Arbeitsvertrags mit dem Antragsteller, Tagegelder bei Reisekosten, Honorare, Repräsentationskosten, Verbrauchsmaterialien, Kosten für Literaturbeschaffung sowie Druckkostenzuschüsse.

Vergabesitzungen finden in der Regel im Januar, April, Juni, September/Oktober sowie im Dezember eines jeden Jahres statt. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem Abschnitt 7. Aktuelles .

Spätestens bei Abruf der Mittel ist das Formular "Erklärung" vorzulegen. Die Mittel sind möglichst zeitnah zum Projekt anzufordern.

Die Fördermittel sollen grundsätzlich im laufenden Haushaltsjahr verwendet werden, soweit sich nicht aus dem Antrag ein späterer Zeitpunkt ergibt. Verzögert sich das Projekt, ist die Übertragung der Mittel in das nächste Jahr zu beantragen. Die Stiftung behält sich bei einer größeren Verzögerung vor, die Zusage zu widerrufen und bereits ausgezahlte Mittel zurück zu fordern.

Der Antragsteller ist für die zweckgerechte, wirtschaftliche und sparsame Verwendung der bewilligten Mittel verantwortlich. Spätestens 3 Monate nach Abschluss des Projekts hat er bei der Stiftung einen "Verwendungsnachweis" mit einem kurzen Schlussbericht vorzulegen, bei Verlangen samt Belegen.

Nicht verbrauchte Mittel dürfen nicht anderweitig verwendet werden, sondern sind umgehend, spätestens mit der Abgabe des Verwendungsnachweises an die Stiftung zurückzuzahlen.

Erklärung ausdrucken

Verwendungsnachweis ausdrucken

 

Nach oben

4. Satzung / Gremien

 

Satzung:

Satzung lesen

 

Gremien:

Stiftungsvorstände ansehen

Mitglieder des Stiftungsrates ansehen

Nach oben

5. Atzelsberger Gespräche

Die von der Dr. Alfred-Vinzl-Stiftung veranstalteten "Atzelsberger Gespräche" sind jährlich stattfindende interdisziplinäre Symposien unter der anzustrebenden Mitwirkung von Referenten der ursprünglichen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen, der Juristischen und der Philosophischen Fakultäten der Universitäten Erlangen-Nürnberg, St. Gallen und Bern, die Herr Dr. Vinzl 1975 persönlich angeregt hat. Sie fanden erstmals 1975 im Erlanger Schloß statt, dann unregelmäßig als "Atzelsberger Gespräche" in den Jahren 1979, 1980, 1982 und 1984 und werden seit 1987 regelmäßig in jedem Jahr auf Schloß Atzelsberg bei Erlangen durchgeführt.

Die Atzelsberger Gespräche 2016 haben am 07. Juli 2016 stattgefunden (näheres siehe "Programm vom 7. Juli 2016").

Die nächsten Gespräche finden am 13. Juli 2017 statt.

Programm vom 7. Juli 2016 zum Thema "Arm und Reich" ansehen

Symposien ansehen (gegenwärtig in Bearbeitung)

Bisherige Publikationen ansehen (gegenwärtig in Bearbeitung)

Nach oben

6. Kontakt

Briefanschrift der Stiftung:

Dr. Alfred-Vinzl-Stiftung
Schlossplatz 4
91054 Erlangen

Fax:

09131 / 85-26352

Vorsitzender des Stiftungsvorstands:

Prof. Dr. Helmut Neuhaus
Ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte I
E-mail: Helmut.Neuhaus@fau.de

Geschäftsstelle der Stiftung:

Allgemeines

RAR Jürgen Hubert
Telefon: 09131/85-22894
E-Mail: juergen.hubert@fau.de

Buchhaltung

VA Wolfgang Burkhardt
Telefon: 09131 / 85-34794
E-mail: wolfgangburkhardt@web.de

 

Nach oben

7. Aktuelles / Termine

7.1 Atzelsberger Gespräche
Die nächsten Gespräche finden voraussichtlich im Juli 2016 statt.

7.2 Vorstandssitzungen
Nächste Vorstandssitzungen:
- 06.02.2017 (Anträge erbeten bis spätestens 27.01.2017)
- 24.04.2017 (Anträge erbeten bis spätestens 13.04.2017)
- 26.06.2017 (Anträge erbeten bis spätestens 16.06.2017)
- 16.10.2017 (Anträge erbeten bis spätestens 06.10.2017)
- 04.12.2017 (Anträge erbeten bis spätestens 24.11.2017)
Stellen Sie Ihre Anträge bitte möglichst frühzeitig, da eine kurzfristige Terminänderung aus wichtigem Grund möglich sein kann.

7.3 Wohnungen

Derzeit keine freie Wohnung verfügbar.

 

Änderungen vorbehalten!

Nach oben